Navigation

Erlanger Forschern gelingt Weltsensation

Erstmalig ist es Werkstoffwissenschaftlern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gelungen, das bekanntermaßen härteste Lebensmittel der Welt, Aachener Printen, mittels einer eigens dafür entwickelten kristallinen Diamantbeschichtung noch härter zu machen.

Dazu mussten sie die letzten weicheren Printeninhaltsstoffe wie z.B. Wasser, Zucker, Schokolade und Fette vollständig in Graphen-Mikrowalls überführen und die poröse Oberfläche mit einer Hochleistungs-Titannitridschicht bei 1030°C versiegeln. Darauf ließen die fränkischen Forscher viele Millionen kleine Diamanten bei 850°C nebeneinander auf der Printenoberfläche wachsen.

Bild 1 zeigt links die bisher härteste Standardprinte mit Schokoladenkuvertüre. Rechts ist die neue superharte Diamant-Graphen-Printe mit einer Ausschnittsvergrößerung der Diamantkuvertüre im Rasterelektronenmikroskop mit den vielen nebeneinander gewachsenen Diamantkristallen zu sehen.

Bild 1: Normal harte Schokoladenprinte und neue superharte Diamantprinte mit Diamantkristallen in Ausschnittsvergrößerung

 

Im Querbruch Bild ist die helle Diamantkuvertüre im oberen Bereich zu sehen. Die grauen Graphenbereiche und auch die Aromaporen versiegelt die goldgelbe Titannitridbeschichtung.

Bild: Querbruchbild der Diamantprinte Diamantschicht (hellgrau), Titannitridversiegelung (goldgelb), Graphenblocks (grau) und Aromaporen (dunkel)

Bisher hatten die Aachener Standardprinten die verdienstvolle Aufgabe, die durch die ständige Zuckerinfiltration in der Weihnachtszeit vorgeschädigten Zahnplomben bei kräftigen Zubiss endgültig zu entfernen. Damit bescherten sie der deutschen Zahnärzteschaft zu Beginn eines jeden Jahres ein hervorragendes Nach-Weihnachtsgeschäft. Mit den neu entwickelten Diamantprinten lassen die maroden Zahnstümpfe auch gleich mit entfernen, was zum einen den Umsatz der Zahnärzte weiter steigern dürfte, zum anderen deren Arbeit aber erleichtern sollte. Der Nährwert der Diamantprinte sinkt durch diese innovative Verarbeitung auf 0 Kilokalorien, so dass auch Diabetiker kräftig zubeißen dürfen. Zudem sind die Diamantprinten garantiert laktose- und glutenfrei.

Mit der superharten Diamantoberfläche tun sich für Aachener Printen völlig neue, spannende Anwendungsbereiche auf. Sie treten als Wendeschneidprinten (näheres siehe Bild und demnächst unter Wendeschneidprinten.de) in direkte Konkurrenz zu den traditionell im Aachener Raum hergestellten Diamant-Wendeschneidplatten aus Kobalt und Wolframkarbid. Der Verzicht auf das sehr umstrittene Metall Kobalt, das im Kongo teilweise in Kinderarbeit gefördert wird, stellt einen weiteren großen Vorteil der Diamantprinten dar, die vor allem für die Aufbauschneiden-freie Bearbeitung des wichtigsten Leichtbauwerkstoffes Aluminium geeignet sind.

Bild: Diamant-Wendeschneidprinte zur spanenden Bearbeitung des Leichtbauwerkstoffes Aluminum ohne Aufbauschneidenbildung

Zukünftige Arbeiten der Erlangener Forscher konzentrieren sich auf die Herstellung von Bor-dotierten und damit elektrisch leitfähigen Diamantprinten. Diese können elektrochemisch mit dem Überschussstrom aus den Windkraftwerken entweder als Minuspol das böse CO2 zu Kohlenwasserstoffgasen als Energieträger umwandeln oder als Pluspol böse Viren und Bakterien in Wasser inaktivieren.

Bild: Diamantelektrodenprinte in wässriger Lösung für die CO2 Reduktion und Vireninaktivierung

Diese hoffnungsvollen fränkischen Forschungsergebnisse zeigen, dass nach der Erfindung der Printen in Aachen im 15 Jh., die auf etwas verrutschen Nürnberger Lebkuchenrezepten basierten, und nach einem 500-jährigem Dornröschenschlaf im niederländischen Grenzland eine neue Diamant-Innovationswelle entstehen kann. Eventuell kann wie vor 500 Jahren fränkisches High-Tec Know-how zur weltweiten Anwendung nach Westen transferiert werden. Spannend bleibt, wie die Nürnberger Lebkuchenindustrie auf diesen Innovationssprung reagiert.

PS: Diamantprinten-Art: Geheimnisvolle, prähistorische Botschaften aus dem Inneren der Diamantprinte.

Weitere Hinweise zum Webauftritt